Das Konzept der homöostatischen Plastizität verhindert eine Dosis-Wirkungs-Beziehung
Ziemann, U.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2017 · Heft 2 · S. 57 bis 59
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Homöostatische Plastizität ist eine spezielle Form der Metaplastizität: Vorangehende neuronale Aktivität (Priming) bedingt eine gegenläufige Änderung von nachfolgender Plastizität, Lernoder Erholungsprozessen. Erregbarkeitssteigernde Priming-Aktivität führt zu einer Reduktion, erregbarkeitssenkende Priming-Aktivität zu einer Verstärkung von nachfolgender Plastizität und Lernen. Das homöostatische Prinzip gilt als grundlegend, um Synapsen in einem physiologischen Modifikationsbereich zu halten, also Saturation und Elimination zu verhindern. Homöostatische Metaplastizität könnte somit dazu führen, dass Funktionsve…