Physiologische Grundlagen manueller Mobilisation von Narben und Bindegewebe sowie Dosierung bei Patienten mit großflächigen Brandverletzungen
Koller, T.; · manuelletherapie, Stuttgart · 2016 · Heft 12 · S. 237 bis 241
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hautverletzungen aufgrund großer Hitzeeinwirkung schädigen die Kollagenstruktur, die Matrix der Haut, die kleinen Gefäße und die Nervenendigungen. Das betroffene Areal kann unter Umständen nur bedingt (je nach Schweregrad der Verbrennung) bis gar keine peripheren mechanischen und nozizeptiven Inputs an das ZNS weiterleiten. Die Dosierung einer manuellen Gewebemobilisation wird somit sehr schwierig, zumal eine Überdosierung mangels Spannungsausgleich neue Gewebedefekte generiert. Mit einer einhergehenden Zellbeschädigung werden die noch vorhandenen C-Fasern zu erneuter Ausschüttung von Substanz P animiert, und da…