CareLit Fachartikel

Physiologische Grundlagen manueller Mobilisation von Narben und Bindegewebe sowie Dosierung bei Patienten mit großflächigen Brandverletzungen

Koller, T.; · manuelletherapie, Stuttgart · 2016 · Heft 12 · S. 237 bis 241

Dokument
174786
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
manuelletherapie, Stuttgart
Autor:innen
Koller, T.;
Ausgabe
Heft 12 / 2016
Jahrgang 20
Seiten
237 bis 241
Erschienen: 2016-12-01 00:00:00
ISSN
1433-2671

Zusammenfassung

Hautverletzungen aufgrund großer Hitzeeinwirkung schädigen die Kollagenstruktur, die Matrix der Haut, die kleinen Gefäße und die Nervenendigungen. Das betroffene Areal kann unter Umständen nur bedingt (je nach Schweregrad der Verbrennung) bis gar keine peripheren mechanischen und nozizeptiven Inputs an das ZNS weiterleiten. Die Dosierung einer manuellen Gewebemobilisation wird somit sehr schwierig, zumal eine Überdosierung mangels Spannungsausgleich neue Gewebedefekte generiert. Mit einer einhergehenden Zellbeschädigung werden die noch vorhandenen C-Fasern zu erneuter Ausschüttung von Substanz P animiert, und da…

Schlagworte

HAUT THERAPIE ZEIT DOSIERUNG ZUSAMMENARBEIT WAHRNEHMUNG ES PHYSIOTHERAPEUTEN ZELLEN WUNDHEILUNG FIBROBLASTEN GEWEBE CHEMOTAXIS MAKROPHAGEN KOLLAGEN ELASTIN