CareLit Fachartikel

O2 can do - harm you! Kommentar zur aktuellen WHO-Empfehlung zur Wundinfektionsprävention

Zarbock, A.; Van Aken, H.; Fischer, L.; Prien, T.; Weiss, R.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2017 · Heft 4 · S. 211 bis 219

Dokument
175086
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen
Autor:innen
Zarbock, A.; Van Aken, H.; Fischer, L.; Prien, T.; Weiss, R.;
Ausgabe
Heft 4 / 2017
Jahrgang 58
Seiten
211 bis 219
Erschienen: 2017-04-01 00:00:00
ISSN
0170-5334
DOI

Zusammenfassung

Ende 2016 hat die Weltgesundheits-organisation (WHO) Empfehlungen zur Reduktion von Wundinfektionen veröf-fentlicht. An prominenter erster Stelle wird die intraoperative Verwendung einer inspiratorischen Sauerstoffkonzentration von 80% und postoperative Aufrechterhaltung dieser Fi02 von 0, 8 für 2-6 Stunden empfohlen. In diesem Artikel werden der postulierte Nutzen für die Wundheilung und mögliche negative Effekte einer perioperativen Fi02 von 0, 8 diskutiert. Erhöhte arterielle Sauerstoffspannungen induzieren eine arterielle Vasokonstriktion, intrazelluläre Azidose mit Hyperventilation beim Lungengesunden, Hypo…

Schlagworte

WUNDHEILUNG ANÄSTHESIE ATMUNG CHIRURGIE ISCHÄMIE KARZINOM VASOKONSTRIKTION AZIDOSE HYPERVENTILATION HYPOVENTILATION REPERFUSIONSSCHADEN PATIENTEN ES MORTALITÄT SAUERSTOFF GEWEBE