Prävention ist der Schlüssel zur Vermeidung eines Schädel-Hirn Traumas im Kindesalter
Prävention und Gesundheitsförderung, Heidelberg · 2016 · Heft 5 · S. 80 bis 85
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei steigenden Behandlungszahlen eines Schädel-Hirn-Traumas (SHT) sind die Ursachen dafür derzeit noch unbekannt [9]. In Abhängigkeit von der Schwere des SHT können außer sozialer Isolation im Rahmen der Behandlung eine herabgesetzte kognitive Leistung mit Gedächtnis-, Aufmerksamkeitsdefiziten, pathologische Labilität oder Alteration der exekutiven Funktionen resultieren. Auch ein leichtes SHT kann durch solche Defizite dauerhaft die Entwicklung und die Perspektive eines Kindes beeinträchtigen [1, 5]. Aufgrund dieser Tatsachen kommt der primären, sekundären und tertiären Prävention enorme Bedeutung zu.