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Autonomieverbesserung durch kognitives Neuro -Enhancement?

PÖMSL, J.; FRIEDRICH, O.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2017 · Heft 4 · S. 123 bis 134

Dokument
176372
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
PÖMSL, J.; FRIEDRICH, O.;
Ausgabe
Heft 4 / 2017
Jahrgang 63
Seiten
123 bis 134
Erschienen: 2017-04-01 00:00:00
ISSN
0944-7652

Zusammenfassung

In der philosophisch-ethischen Debatte um Neuro-Enhancement (NE) gibt es Vor-schläge, die Autonomie von Personen durch kognitives NE zu steigern. Dieser Aufsatz zeigt, dass eine Verbesserung einzelner, für Autonomie relevanter Fähigkeiten durch kognitives NE vorstellbar ist. Darauf aufbauend, gleichzeitig eine Autonomieverbesserung zu konstatieren, kann jedoch nur gelingen, wenn man eine enge Autonomiekonzeption voraussetzt und für die Analyse der NE Maßnahmen andere wesentliche Aspekte von Autonomie ausblendet. Solche konzeptionellen Engführungen münden in ethischen Analysen darin, dass kognitives NE zur Autono…

Schlagworte

ETHIK LEBEN INTELLIGENZ BEURTEILUNG ENTSCHEIDUNG PERSONAL PERSONEN KOGNITION MENSCHEN KRANKHEIT GESUNDHEIT DRUCK FREIHEIT ZIELE ROLLE ZEIT