Parkinson-assoziierte SchluckstörungenDiagnostik und Therapie
Warnecke, T.; · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2017 · Heft 5 · S. 172 bis 178
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Oropharyngeale und ösophageale Dysphagien sind ein häufiges, aber zumeist nur unzureichend diagnostiziertes Symptom der Parkinson-Krankheit. Mehr als 80% aller Parkinson-Patienten entwickeln im Verlauf der Erkrankung eine klinisch relevante Schluckstörung, die in einer verminderten Lebensqualität, einer erschwerten Medikamenteneinnahme, einem unzureichenden Effekt der dopaminergen Medikation sowie Mangelernährung und Aspirationspneumonien, die bei Parkinson-Patienten im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung die häufigste Todesursache darstellen, resultiert. Als diagnostische Screening-Methoden stehen Parkinso…