Therapiesteuerung beim Neugeborenen mit schwerer Asphyxie
DIVI, Homburg · 2017 · Heft 9 · S. 111 bis 116
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Anwendung der milden Hypothermie (33-34 °C) verbessert beim asphyktischen Neugeborenen mit Enzephalopathie ab einem Reifealter von mindestens 36 Wochen die Überlebenswahrscheinlichkeit und die Chance des schadensfreien Überlebens. Die Hypothermie wird beim Neugeborenen seit 2010 anhand der ERC-Leitlinien empfohlen. Der Erfolg hängt jedoch wesentlich von der Steuerung der neonatologischen Intensivtherapie unter den besonderen Bedingungen der Kühlung ab, welche auf die Stabilisierung der Herz-Kreislauf-Regulation und die Kompensation von Organfehlfunktionen abzielt. Diese Fehlfunktionen können entweder als Fol…