Vielfalt ohne Alternative Warum sich Wohlfahrtsverbände gegen Rechtspopulismus positionieren müssen
WOLTERING, C.; · Blätter der Wohlfahrtspflege, Baden-Baden · 2017 · Heft 8 · S. 141 bis 143
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Deutschland war »viele Jahre lang ein weißer Fleck auf der Landkarte« (1). Seit etwa 2010 versuchen verstärkt Parteien wie Pro Deutschland, Die Freiheit oder eben die Alternative für Deutschland mit ihren nationalistischen und antiliberalen Thesen an konservative und bürgerliche Positionen anzuknüpfen. Sie sehen sich als Kämpfer für das angeblich vom Islam bedrohte christliche Abendland, wollen Migration strikt begrenzen, hassen alles vermeintlich Liberale und Linke und die gesellschaftliche Vielfalt, etwa bei Familienmodellen oder Geschlechterrollen. (2)