Die extrakorporale Stoßwellentherapie in der Behandlung chronischer Wunden in der Wundsprechstunde Ein Erfahrungsbericht
Wundmanagement, Wiesbaden · 2017 · Heft 11 · S. 298 bis 303
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Stoßwelle ist eine Sonderform der Schallwelle, mit der physikalische Energie in ein Medium, z. B. den menschlichen Körper, appliziert werden kann. Die Energie entsteht durch einen sehr steilen, kurzen Druckanstieg innerhalb weniger Nanosekunden mit anschließend langsamerem Druckabfall. Beim Ausschwingen der Stoßwelle produziert diese kurzzeitig einen Unterdrück (Sogwirkung), die sogenannte „Zugphase (s. Abb. 1). Die gesamte Stoßwelle dauert je nach Intensität wenige Mikrosekunden bis maximal Millisekunden, im behandelten Gewebe herrscht nach ca. 1 Sekunde wieder der normale Umgebungsdruck 111.