Con: Der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Fiüssigkeit ist keine Form des Suizids
Zeitschrift für Palliativmedizin, Stuttgart · 2018 · Heft 1 · S. 12 bis 14
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Vor dem Hintergrund der „Sterbehilfedebatte“, die in dem Gesetz zum Verbot der geschäftsmäßigen Beihilfe zum Suizid (§217 StGB) mündete und das Suchen eines „Auswegs“ von Patienten und Personen in bestimmten Lebenssituationen vor Augen führte, wurde der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF) als weitere Option, selbstbestimmt das Leben enden zu lassen, als eigen stehende Handlungsentität beschrieben. Unter FVNF wird verstanden, dass Menschen (nicht notwendigerweise „Patienten“) sich bewusst und freiverantwortlich entscheiden, keine Nahrung und Flüssigkeit mehr zu sich zu nehmen, obwohl sie dazu…