Die perkutane endoskopische Gastrostomie in der Altersmedizin
Gerontologie und Geriatrie, Darmstadt · 2018 · Heft 2 · S. 237 bis 245
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) erfolgte als seminvasives Verfahren erstmals 1979, um Kindern, die eine Magenfistel benötigen, den operativen Eingriff zu ersparen. Die „Fadendurchzugsmethode“ hat sich sehr schnell etabliert und ist seit etwa 1990 ubiquitär verfügbar. Aufgrund unzureichender Evidenzlage bestehen in der Altersmedizin häufig Unsicherheiten bezüglich der Indikationsstellung Entsprechende Leitlinien mahnen zu Zurückhaltung bei Patienten mit fortgeschrittener Demenz. Stattdessen wird Sondenernährung eher als passagère Therapiemaßnahme bei Patienten präferiert, die länger als 3 Tage kein…