CareLit Fachartikel

Antidepressiva: Phytotherapeutische Behandlung ausgewählter Nebenwirkungen

Ritter, S.; · Naturheilpraxis, München · 2018 · Heft 2 · S. 22 bis 27

Dokument
181726
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Naturheilpraxis, München
Autor:innen
Ritter, S.;
Ausgabe
Heft 2 / 2018
Jahrgang 71
Seiten
22 bis 27
Erschienen: 2018-02-01 00:00:00
ISSN
0177-6754
DOI

Zusammenfassung

Die Koadministration von Antidepressiva mit psychoaktiven Heilpflanzen sollte insbesondere dann vermieden werden, wenn die Kräuter das serotoninerge Neurotransmittersystem beeinflussen. Dies gilt beispielsweise für Johanniskraut. Darüber hinaus sollte die Gabe von Tryptophan unterbleiben, aufgrund des erhöhten Risikos für ein Serotoninsyndrom. Dieses kann sich mit Hyperthermie, Tachykardie, instabilem Blutdruck, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Unruhe, Rigor, Tremor, Steigerung der Reflexe, Koordinationsstörungen, Halluzinationen und Bewusstseinsstörungen manifestieren und lebensbedrohlich verlaufen. Ferner kann Jo…

Schlagworte

NEBENWIRKUNGEN ANTIDEPRESSIVA WIRKUNG DEPRESSION DIARRHÖ ERBRECHEN PATIENTEN PHYTOTHERAPIE TRYPTOPHAN DOPAMIN SEROTONIN NERVENSYSTEM NATURHEILKUNDE MIRTAZAPIN SERTRALIN CITALOPRAM