Grenzen und der Umgang damit in der ambulanten Palliative-Care-Pflege
palliative-ch, Zürich · 2018 · Heft 3 · S. 34 bis 35
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Als ich in der Silvesternacht mein Jahresabschlussritual vollzog, las ich als Teil davon noch einmal die Namen all unserer verstorbenen Kundinnen und Kunden, um dann das Namenskärtchen ins Feuer zu geben (Bild 1). Dieses Jahr musste ich manchmal innehalten und tief durchatmen. Das hat unterschiedliche Gründe, so wie unsere Grenzen eben unterschiedlicher Natur sind. Es gibt die Grenze des Trauerns um die Verstorbenen, der körperlichen Anstrengung, des Absorbiertwerdens von psychosozialen Verhältnissen und familiären Spannungen oder medizinpolitischen Verhältnissen und Organisationsstrukturen. In all den einzelnen…