CareLit Fachartikel

Zur Einwilligungsfähigkeit von Patienten unter dem Aspekt der Forschung an Patienten mit Demenz

Roßbruch, R.; · PflegeRecht, Neuwied · 2018 · Heft 3 · S. 140 bis 145

Dokument
182138
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht, Neuwied
Autor:innen
Roßbruch, R.;
Ausgabe
Heft 3 / 2018
Jahrgang 22
Seiten
140 bis 145
Erschienen: 2018-03-01 00:00:00
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Demenz beeinträchtigt und zerstört schließlich die Einwilligungsfähigkeit. Damit entfallt eine wesentliche Voraussetzung für die Einbeziehung von Kranken in klinische Forschung. Denn jede medizinische Intervention bedarf der Einwilligung des individuellen Patienten, mit der er sein Selbstbestimmungsrecht in Anspruch nimmt. Erst recht bedarf Forschung, die auf supraindividuellen Erkenntnisgewinn, d.h. möglichen Nutzen auch für andere Menschen zielt und damit über den individuellen Nutzen für den Patienten hinausgeht, einer wirksamen Einwilligung nach ausreichender Aufklärung.

Schlagworte

FORSCHUNG DEMENZ EINWILLIGUNG PATIENTENVERFÜGUNG BEDARFSPLANUNG THERAPIE PATIENTEN MENSCHEN DEUTSCHLAND PRÄVALENZ LEBENSSTIL RISIKOFAKTOREN KRANKHEIT ZIELE PERSONEN FAKULTÄT