CareLit Fachartikel

Therapiezieländerungen bei schlechter Prognose: Juristische Überlegungen zu einem konkreten Fall

Praxis Palliative Care, Hannover · 2018 · Heft 7 · S. 23 bis 25

Dokument
184234
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care, Hannover
Autor:innen
Ausgabe
Heft 7 / 2018
Jahrgang 10
Seiten
23 bis 25
Erschienen: 2018-07-01 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Strafluristisch steht die Verwirklichung eines vorsätzlichen Tötungsdelikts im Raum, weil im Sinne einer (naturwissenschaftlichen) Kausalitätsprüfung durch ein menschliches Verhalten (Tun oder Unterlassen) bewusst eine Ursache für den Tod eines anderen gesetzt wurde. Entscheidend ist die Frage: Wäre die Patientin denkt man sich das gesetzte Verhalten weg (Tun) oder das gebotene Verhalten hinzu (Unterlassen) zu diesem Zeitpunkt und auf diese Weise gestorben, wobei der maßgebliche Zeitpunkt im Minutenbereich liegt. Vor diesem Hintergrund legen Therapielimitationen regelmäßig die Bejahung der Kausalitätsfrage nahe,…

Schlagworte

THERAPIE STERBEHILFE STERBEN TERMINOLOGIE TOD INDIKATION PROGNOSE VERHALTEN PATIENTEN REANIMATION RIPPEN BRUSTBEIN MITRALKLAPPE OSTEOPOROSE ENTZÜNDUNG PNEUMONIE