Management und Durchführung des Intermittierenden Katheterismus (IK) bei Neurogenen Blasenfunktionsstörunqen
MagSi, Magazin Stoma+Inkontinenz+Wunde, Goslar · 2018 · Heft 8 · S. 8 bis 15
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Intermittierende Katheterismus (IK) stellt seit den 60iger Jahren die Methode der Wahl zur Blasenentleerung bei neurogenen Blasenfunktionsstörungen dar [1] [2]. Es gilt festzuhalten, dass der aseptische Katheterismus auch in der Langzeitanwendung eine komplikationsarme Methode zur druckund restharnfreien Entleerung der Harnblase für Patienten mit neurogenen Blasenfunktionsstörungen darstellt. Je nach Setting (Durchführungsort) und Anwendern werden unterschiedliche Ansprüche an die Durchführung des IK gestellt. Die bisherigen Empfehlungen basieren auf Erfahrungswerten. Mit diesem Konsensus will die interdiszi…