Einsatz von Regionalanästhesieverfahren zur Transplantation viszeraler Organe: Status Quo an deutschen Transplantationszentren
Zarbock, A.; Wenk, M.; Djuren, O.; Massoth, C.; Lange, M.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2018 · Heft 9 · S. 476 bis 486
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Als Hauptbegründung für den Verzicht auf eine Periduralanästhesie wurde bei Lebertransplantationen ein hohes Blutungsrisiko, bei Nierentransplantationen das Fehlen einer klinisch relevanten Schmerzreduktion und bei Pankreastransplantationen ein hohes Infektionsrisiko genannt. Andere Regionalanästhesieverfahren als die Periduralanästhesie wurden noch seltener und ausschließlich zur Nierentransplantation eingesetzt. Auch zur Organlebendspende wurde eine Periduralanästhesie aufgrund von Bedenken gegenüber einer erhöhten Blutungsgefahr (insbesondere bei Leberspende) nicht von allen Zentren routinemäßig eingesetzt.