Einfluss von speziell qualifizierten Pflegekräften auf die Patientenadhärenz
Osburg, S.; · Onkologische Pflege, Germering · 2018 · Heft 9 · S. 26 bis 30
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit Einführung der Tyrosinkinaseinhibitoren hat sich das Therapiespektrum in der Onkologie verändert, zusätzlich zur intravenösen Behandlung wurde die orale Therapie möglich. Laut einer Analyse von GKV-Abrechnungsdaten von onkologischen Praxen im 3. Quartal 2015 werden ca. 40% der eingesetzten Medikamente in der ambulanten Onkologie peroral appliziert (WINHO, 2017). Rund 60 orale antineoplastische Wirkstoffe, angefangen von Capecitabin bis hin zu Imatinib, können derzeit in der oralen Krebstherapie eingesetzt werden (Kassenärztliche Vereinigung Sachsen, 2018). Auch wenn aufgrund der Immuntherapie mit Antikörper…