Medikamentös-toxische Enzephalopathien
Harms, L.; · plexus, Augsburg · 2018 · Heft 1 · S. 30 bis 32
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Auslöser toxischer Enzephalopathien (TE) können Substanzen aus der Umwelt, beruflich oder privat genutzte Noxen, aber auch Suchtmittel oder Pharmaka sein. Je nach Noxe, Konzentration bzw. Dynamik der Aufnahme und Depotbildung sowie Elimination (Dosisbelastung über die Zeit) und zerebraler Vorschädigung kaim es zu akuten oder chronischen Enzephalopathien mit unterschiedlicher Reversibilität kommen. Die Aufnahme des Giftes kann oral, über die Blutbahn, die Atmung oder die Haut erfolgen. Das Fettgewebe kann für lipophile Stoffe eine chronische Re-Exposition unterhalten und erklärt so chronisch-schleichende Intoxika…