REBOA als additives Konzept zur Notfallthorakotomie beim Schwerstverletzten notwendig oder entbehrlich?
Elias, K.; Lefering, R.; Bieler, D.; Holsträter, T.; Engelhardt, M.; Kulla, M.; · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2018 · Heft 1 · S. 562 bis 573
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nichtkomprimierbare Körperstammblutungen sind weiterhin Ursache der hohen traumaassoziierten Letalität, da diese Patienten meist verbluten bevor sie einer definitiven Therapie zugeführt werden können. Resuscitative Endovascular Balloon Occlusion of the Aorta (REBOA) erscheint als ein mögliches Verfahren, den Zeitraum bis zur definitiven operativen Blutstillung zu verlängern. Bisher existiert für den deutschsprachigen Raum keine Fallzahlabschätzung potentieller Patienten für dieses Verfahren.