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Wer steht mit welcher politischen Gesinnuiis hinter welchem Werk?

FRIEDLI, B.; WEBER-KÄSER, A.; STOCKER KALBERER, B.; · Obstetrica, Bern · 2018 · Heft 11 · S. 62 bis 63

Dokument
186569
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Obstetrica, Bern
Autor:innen
FRIEDLI, B.; WEBER-KÄSER, A.; STOCKER KALBERER, B.;
Ausgabe
Heft 11 / 2018
Jahrgang 1
Seiten
62 bis 63
Erschienen: 2018-11-01 00:00:00
ISSN
1662-5862
DOI

Zusammenfassung

Berliner Hebammenschülerinnen nutzten in den 1920er-Jahren als einzige Lerngrundlage das Hebammenlehrbuch von Sigfried Hammerschlag (1871-1948). Dieser sah sich 1933 aufgrund seiner als jüdisch eingestuften Herkunft persönlich bedroht und entschied sich, ins Exil nach Persien (heutiger Iran) zu gehen. Benno Ottow (1884-1975), der in der Reihe ebenfalls vorgestellt werden wird, rückte als Autor nach und machte aus dem Buch ein nationalsozialistisches Hebammenlehrbuch.

Schlagworte

GEBURT NATIONALSOZIALISMUS ZEIT SCHWEIZ STILLEN GESCHICHTE WISSEN BÜCHER PERSIEN IRAN HEBAMMENWESEN MENSCHEN EUGENIK DEUTSCHLAND LITERATUR BERLIN