Der Wille des Patienten und das Gewissen der Behandelnden die unverrückbaren Grenzpfeiler jeder Behandlung?
Kaiser, F.; Lubomierski, N.; · Onkologische Pflege, Germering · 2018 · Heft 12 · S. 39 bis 41
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nicht nur am Lebensende, aber dann mit besonderer Dringlichkeit, können Situationen auftreten, in denen Behandelnde und Patient unterschiedlicher Ansicht über den weiteren Therapieverlauf sind. So stellt sich z. B. bei einer hochbetagten Patientin die Frage, ob eine palliative Chemotherapie angefangen werden sollte, die voraussichtlich zwar eine Lebensveriängerung bewirkt, aber zugleich bei der Mehrheit der Patienten Nebenwirkungen hat, die die Lebensqualität massiv einschränken. Was tun, wenn die Behandelnden die Chemotherapie für sinnvoll halten, die Patientin aber eher nicht?