Alles verändert sich: Musikbedarf nach Art und Fortschreiten der Erkrankung
demenz, Hannover · 2019 · Heft 3 · S. 44 bis 45
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Sehr eindeutig ist, wie oben beschrieben, dass der Bedarf an Musik tatsächlich tendenziell in die Kindheit zurückreicht. Am Ende der Demenz können wir Embryonalhaltung beobachten (z. B.in der Szene „Wally Gerstenkorn auf der DVD in Muthesius et al. 2010) dann kommen Schlaflieder zum Tragen. Bei leicht fortgeschrittener Demenz ist es meist die Musik der Jugend, also zum Beispiel Tanzmusik, die besonders gut ankommt. Wenn wir von biografischer Musik sprechen, dann bewegt sie sich zwischen diesen Zeiten. Mithilfe der Entwicklungsphasen, wie sie Erikson (1973) aufgestellt hat (->Tabelle rechts), lässt sich die dazug…