CareLit Fachartikel
Ärztliche Versorgung Minderjähriger nach sexueller Gewalt eine juristische Perspektive
Meysen, T.; Seitmann, D.; Katzenstein, H.; Beckmann, J.; Lohse, K.; · Public Health Forum, Berlin · 2019 · Heft 4 · S. 53 bis 55
Dokument
189104
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei ärztlicher Versorgung von Minderjährigen, die sexuelle Gewalt erlebt haben, kommt es für die Rechtfertigung des mit der Behandlung verbundenen körperlichen Eingriffs allein auf die Einwilligung der Minderjährigen selbst an, wenn diese im Hinblick auf die medizinischen Maßnahmen bereits einwilligungsfähig sind. Nur wenn im Einzelfall in Bezug auf die konkrete medizinische Maßnahme keine Einwilligungsfähigkeit vorliegt, ist eine Einwilligung der sorgeberechtigten Eltern erforderlich.
Schlagworte
ELTERN
EINWILLIGUNG
THERAPIE
GEWALT
VERTRAG
KRANKENHAUS
KORRESPONDENZ
FORSCHUNG
DENKEN
MINDERJÄHRIGE
BERATUNG
DOKUMENTATION
PRAXIS
KIND
VERTRÄGE
VERTRAUEN