CareLit Fachartikel

Ärztliche Versorgung Minderjähriger nach sexueller Gewalt eine juristische Perspektive

Meysen, T.; Seitmann, D.; Katzenstein, H.; Beckmann, J.; Lohse, K.; · Public Health Forum, Berlin · 2019 · Heft 4 · S. 53 bis 55

Dokument
189104
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Public Health Forum, Berlin
Autor:innen
Meysen, T.; Seitmann, D.; Katzenstein, H.; Beckmann, J.; Lohse, K.;
Ausgabe
Heft 4 / 2019
Jahrgang 27
Seiten
53 bis 55
Erschienen: 2019-04-01 00:00:00
ISSN
0944-5587
DOI

Zusammenfassung

Bei ärztlicher Versorgung von Minderjährigen, die sexuelle Gewalt erlebt haben, kommt es für die Rechtfertigung des mit der Behandlung verbundenen körperlichen Eingriffs allein auf die Einwilligung der Minderjährigen selbst an, wenn diese im Hinblick auf die medizinischen Maßnahmen bereits einwilligungsfähig sind. Nur wenn im Einzelfall in Bezug auf die konkrete medizinische Maßnahme keine Einwilligungsfähigkeit vorliegt, ist eine Einwilligung der sorgeberechtigten Eltern erforderlich.

Schlagworte

ELTERN EINWILLIGUNG THERAPIE GEWALT VERTRAG KRANKENHAUS KORRESPONDENZ FORSCHUNG DENKEN MINDERJÄHRIGE BERATUNG DOKUMENTATION PRAXIS KIND VERTRÄGE VERTRAUEN