CareLit Fachartikel

Freiwilliger Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit und die Medizin am Lebensende

SAHM, S.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2019 · Heft 7 · S. 211 bis 226

Dokument
191344
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
SAHM, S.;
Ausgabe
Heft 7 / 2019
Jahrgang 65
Seiten
211 bis 226
Erschienen: 2019-07-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Nach Einführung des § 217 in das Strafgesetzbuch, der geschäftsmäßige Assistenz beim Suizid untersagt, wird derzeit der freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit (FVNF) diskutiert als eine Weise, den Tod herbeizuführen. Dabei ergeben sich Schwierigkeiten der normativen Abgrenzung zum Suizid und der Suizidassistenz. Die Mehrzahl der Fälle eines FVNF betrifft Kontexte, in denen schwere Erkrankungen mit begleitendem Versiegen der Bedürfnisse vorliegen. Dann gleicht der FVNF der Rückweisung einer medizinischen Behandlung, die ethisch unbedenklich ist. Auch FVNF ohne Vorliegen einer psychischen und somatischen…

Schlagworte

SUIZID MEDIZIN ENTSCHEIDUNG THERAPIE ETHIK LEBEN AINS TOD INTENTION KULTUR LEBENSERWARTUNG DEUTSCHLAND LITERATUR EUTHANASIE PHYSIOLOGIE PATIENTEN