Tod durch freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken (ToFVET) Sterben des homofaber und seine organisationsethischen Implikationen
KRÄNZLE, S.; HELLER, A.; · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2019 · Heft 7 · S. 281 bis 297
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Freiwillige Verzicht auf Essen und Trinken wird als eine Möglichkeit gesehen, trotz des gesetzlichen Verbots der geschäftsmäßigen Beihilfe zur Selbsttötung einen,selbstbestimmten Tod sterben zu können. Ob es sich dabei um eine neue oder,andere Form des Suizids handelt, wird unter Ärzten, Juristen und anderen Berufsgruppen kontrovers diskutiert. Im Wesentlichen spielen Autonomieerwägungen eine Rolle, die nur eine verkürzte Sicht darauf zulassen, was eine solche Entscheidung für den betroffenen Menschen, seine Nahestehenden und auch für die beruflich Helfenden in den unterschiedlichen Versorgungskontexten bede…