Masernausbrüche in Österreich und Deutschland: Impfmüdigkeit gefährdet auch Krankenhausmitarbeiter
Trautmann, M.; Panknin, H.-Th.; · ProCare, Wien · 2019 · Heft 9 · S. 22 bis 24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Index-Patient wurde am 31. Jänner 2017 auf Veranlassung des örtlichen Gesundheitsamtes in dem hessischen 650-Betten-Krankenhaus aufgenommen. Nach der Aufnahme wurde entschieden, dass der Patient nur von Maserngeimpftem Krankenhauspersonal behandelt und gepflegt werden sollte. Die sofort angeordneten Hygienemaßnahmen umfassten das Tragen eines Schutzkittels, von Einmalhandschuhen sowie eines Mund-Nasenschutzes beim Betreten des Patientenzimmers. Neue Masernfälle wurden bei entsprechender klinischer Symptomatik entweder durch Nachweis von masernspezifischem IgM im Serum oder durch PCR diagnostiziert.