CareLit Fachartikel

Hygienemaßnahmen bei Masern: Ausbruch in Hessen beiegt hohes Ansteckungsrisiko auch ohne direkten Patientenkontakt

Hygiene + Medizin, Wiesbaden · 2019 · Heft 9 · S. 150 bis 152

Dokument
191985
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Hygiene + Medizin, Wiesbaden
Autor:innen
Ausgabe
Heft 9 / 2019
Jahrgang 44
Seiten
150 bis 152
Erschienen: 2019-09-01 00:00:00
ISSN
0172-3790
DOI

Zusammenfassung

Bereits wenige Tage nach der Aufnahme des Indexpatienten erkrankte eine Pflegekraft, die in der Vergangenheit zweimal gegen Masern geimpft worden war (Tabelle 1). Neben der Tatsache eines offensichtlichen Impfdurchbruchs fiel bei dieser Mitarbeiterin die ungewöhnlich kurze Inkubationszeit von nur 7 Tagen auf. Es ist somit möglich, dass die Infektion dieser Mitarbeiterin nicht durch den Indexpatienten, sondern außerhalb der Klinik erfolgte. Eine PGR-Typisierung dieses Virusstammes erfolgte nicht.

Schlagworte

MITARBEITER KRANKENHAUS MASERN PATIENT KRANKENSCHWESTER IMPFUNG GESCHLECHT INFEKTION MASERNVIRUS TRAGEN SERUM DEUTSCHLAND BERLIN PERSONEN KLEINKIND RISIKO