CareLit Fachartikel

Die Organentnahme verhindert ein menschenwürdiges Sterben und raubt den letzten Abschied

MEYER ZU BIESEN, G.; · Praxis Palliative Care, Hannover · 2019 · Heft 9 · S. 4 bis 6

Dokument
192002
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care, Hannover
Autor:innen
MEYER ZU BIESEN, G.;
Ausgabe
Heft 9 / 2019
Jahrgang 11
Seiten
4 bis 6
Erschienen: 2019-09-01 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Organspende, dachte ich, muss etwas Gutes sein, wenn sie kranken Menschen hilft am Leben zu bleiben. Und natürlich ist der Mensch tot, dem die Organe entnommen werden. Im Ausweis heißt es doch „nach meinem Tod“. So habe ich das auch geglaubt. Ich hätte nie für möglich gehalten, dass Ärzte nicht davor zurückschrecken, einen sterbenden Menschen mit allen Mitteln ärztlicher Kunst am Leben zu halten, nur damit sie seine lebenden Organe bekommen. Aus dem schrecklichen Geschehen um das Sterben meines Sohnes kann ich jedoch bezeugen, dass es sich bei einem sogenannten Hirntoten um einen noch lebenden Menschen handelt.

Schlagworte

KIND STERBEN TOD LEBEN ORGANSPENDE EINWILLIGUNG MENSCHEN KUNST ES GESICHT HAND HIRNTOD HERZ LEBER UNTERLAGEN ELTERN