CareLit Fachartikel
Organ-„Spende“ der Verzicht auf palliative Sorge und einen pietätvollen Umgang
Praxis Palliative Care, Hannover · 2019 · Heft 9 · S. 18 bis 21
Dokument
192006
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Alle therapeutischen Maßnahmen zielen exklusiv auf die unter Zeitdruck stehende Gewinnung der Organe ab. Keine einzige medizinische Maßnahme erfolgt zum Wohl der Spender. Ab dem Zeitpunkt ihrer Todesfeststellung auf der Intensivstation haben sie als Tote alle Patientenrechte verloren. Jegliche Sorge um die Sterbenden wird zugunsten ihrer Verdinglichung hinfällig. Und so hat die Palliativmedizin während der intensivmedizinischen „Spenderkonditionierung, ebenso wie bei dem auf dem Operationstisch erfolgenden chirurgisch erzeugten Herztod der Spender zu weichen.
Schlagworte
STERBEN
PALLIATIVMEDIZIN
ORGANSPENDE
TOD
PATIENT
RECHT
PATIENTENRECHTE
MENSCHEN
KRANKHEIT
ES
ZEIT
PATIENTENVERFÜGUNGEN
BEVÖLKERUNG
WOHNUNG
GANG
KUNST