CareLit Fachartikel

Organ-„Spende“ der Verzicht auf palliative Sorge und einen pietätvollen Umgang

Praxis Palliative Care, Hannover · 2019 · Heft 9 · S. 18 bis 21

Dokument
192006
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care, Hannover
Autor:innen
Ausgabe
Heft 9 / 2019
Jahrgang 11
Seiten
18 bis 21
Erschienen: 2019-09-01 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Alle therapeutischen Maßnahmen zielen exklusiv auf die unter Zeitdruck stehende Gewinnung der Organe ab. Keine einzige medizinische Maßnahme erfolgt zum Wohl der Spender. Ab dem Zeitpunkt ihrer Todesfeststellung auf der Intensivstation haben sie als Tote alle Patientenrechte verloren. Jegliche Sorge um die Sterbenden wird zugunsten ihrer Verdinglichung hinfällig. Und so hat die Palliativmedizin während der intensivmedizinischen „Spenderkonditionierung, ebenso wie bei dem auf dem Operationstisch erfolgenden chirurgisch erzeugten Herztod der Spender zu weichen.

Schlagworte

STERBEN PALLIATIVMEDIZIN ORGANSPENDE TOD PATIENT RECHT PATIENTENRECHTE MENSCHEN KRANKHEIT ES ZEIT PATIENTENVERFÜGUNGEN BEVÖLKERUNG WOHNUNG GANG KUNST