CareLit Fachartikel

Das beschwiegene Paradox der Organspende und seine gefährlichen Folgen für unser Menschenbild

Praxis Palliative Care, Hannover · 2019 · Heft 9 · S. 29 bis 31

Dokument
192009
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care, Hannover
Autor:innen
Ausgabe
Heft 9 / 2019
Jahrgang 11
Seiten
29 bis 31
Erschienen: 2019-09-01 00:00:00
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Menschliche Organe sind keine Produkte, die bestellt und ausgeliefert werden können. Mit Blick auf die Würde des Menschen, die auch dem „Hirntoten“ zukommt, macht das deutsche Transplantationsgesetz bisher die Organentnahme von einer Einwilligung des Betreffenden, seiner engsten Angehörigen oder einer anderen Person abhängig, die der potenzielle Organspender benannt hat. Im Fall einer Widerspruchslösung gälte der Umkehrschluss: „Im Zweifel gehören deine Organe uns.“ Ethische Debatten zur Transplantationsmedizin werden bei uns seit längerer Zeit nur noch unter dem Aspekt des Organmangels geführt. Das ist jedoch k…

Schlagworte

ORGANSPENDE TOD BIOLOGISCHER LEBEN STERBEN ORGANSPENDER MENSCHEN ZEIT HIRNTOD MEDIZIN POLITIK FORSCHUNG VERSTÄNDNIS PATIENTEN PROGNOSE TRANSPLANTATION