CareLit Fachartikel

Stellungnahme zur Diagnostik des Delirs: Breite und vorschnelle Inklusion birgt zu viele Nachteile

DIVI, Homburg · 2019 · Heft 11 · S. 132 bis 134

Dokument
192915
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
DIVI, Homburg
Autor:innen
Ausgabe
Heft 11 / 2019
Jahrgang 10
Seiten
132 bis 134
Erschienen: 2019-11-01 00:00:00
ISSN
1869-716X
DOI

Zusammenfassung

Delirante Syndrome treten bei einer diffusen Mitbeteiligung des Gehirns im primär extrazerebralen Krankheitsgeschehen (z.B. Sepsis-Enzephalopathie) auf oder wenn primär zerebrale Krankheitsprozesse auch bilaterale Netzwerkfunktionen beeinträchtigen. Risikopersonen sind besonders prädisponiert (u.a. hohes Alter, zerebrale Vorschäden, sensorische Einschränkungen). Gerade das zunächst harmlos wirkende hypoaktive Delir, das oftmals übersehen oder fehlinterpretiert wird, bedingt als akutes Psychosyndrom eine erhöhte Mortalitätsrate und ist für die Überlebenden oft langfristig mit nachteiligen kognitiven Folgen verbun…

Schlagworte

KOMA KRANKENHAUS BEWUSSTSEINSSTÖRUNG DIAGNOSTIK SCREENING VEREINIGUNG WACHSAMKEIT DELIRIUM PATIENTEN AUGE SPÜLUNG EXTREMITÄTEN GESICHT SCHMERZ MENINGISMUS ATMUNG