CareLit Fachartikel
Außerordentliche Verdachts-/Tatkündigung Ausschlussfrist Anhörung des Arbeitnehmers während Arbeitsunfähigkeit
Zeitschrift für Tarifrecht, München · 2019 · Heft 11 · S. 633 bis 635
Dokument
192961
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die ärztlich attestierte Arbeitsunfähigkeit eines Arbeitnehmers als solche schließt dessen Anhörung zu dem dringenden Verdacht einer schwerwiegenden Pflichtverletzung nicht per se aus, und zwar weder die schriftliche Anhörung noch - soweit aus sachlichen Gründen vom Arbeitgeber für erforderlich gehalten die Anhörung im Rahmen eines Personalgesprächs. Solange dem erkrankten Arbeitnehmer die Teilnahme an einem Personal-/ Anhörungsgespräch nicht krankheitsbedingt unmöglich oder unzumutbar ist, kann er dementsprechend gehalten sein, daran teilzunehmen.
Schlagworte
ARBEITSUNFÄHIGKEIT
KÜNDIGUNG
ARBEITGEBER
ARBEITNEHMER
UNTERNEHMEN
WIEDEREINGLIEDERUNG
ARBEIT
TELEFON
ZEIT
SCHREIBEN
ARBEITSVERHÄLTNIS
ES
RECHTSPRECHUNG
ARBEITSPLATZ
PERSONEN
KRANKHEIT