Hand-Fuß-Syndrom (HFS) (Synonyme: palmoplantare Erythrodysästhesie, chemotherapieinduziertes akrales Erythem)
Schilling, Priv.-Doz. Dr. med. G.; Hell, C. · Onkologische Pflege, Germering · 2020 · Heft 3 · S. 59 bis 60
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Hand-Fuß-Syndrom (HFS) tritt in Zusammenhang mit einer medikamentösen Tumortherapie auf und ist gekennzeichnet durch schmerzhafte erythematöse Läsionen, die auf Dysästhesien an Händen und Füßen folgen. Das HFS ist dosisund expositionsabhängig und tritt meist innerhalb der ersten Therapiewochen auf. Es werden zwei Typen unterschieden, die in der Regel nach Absetzen des toxischen Agens innerhalb von 1-2 Wochen abheilen. Typ I tritt unter anderem unter 5-Fluorouracil/Capecitabin, Docetaxel oder Doxorubicin sowie Cytarabin auf, Typ II unter Multi-Tyrosinkinaseinhibitoren wie Sunitinib oder Sorafenib sowie unter…