CareLit Fachartikel

Abschied von formalistischen Denkmustern - Anmerkungen zur sogenannten „Unbetreubarkeit“ aus Sicht der Betreuungsbehörde

Sturmberg, M.; Hövelmann, M. · Bt PRAX Spezial, Köln · 2020 · Heft 4 · S. 47 bis 51

Dokument
196183
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bt PRAX Spezial, Köln
Autor:innen
Sturmberg, M.; Hövelmann, M.
Ausgabe
Heft 4 / 2020
Jahrgang 29
Seiten
47 bis 51
Erschienen: 2020-04-22 00:00:00
ISSN
0942-2390
DOI

Zusammenfassung

Die sogenannte „Unbetreubarkeit" ist über die Bedeutung als Randphänomen bzw. „Spezialfall" des Betreuungsrechts hinausgehend Teil einer weiterhin andauernden Grundsalzdebatte im Spannungsfeld von Selbstbestimmungsrecht und wohlfahrtsstaatlicher Fürsorge. Einen konstruktiven Beitrag zur Positionierung gegenüber der eigenen Zielgruppe liefert der Begriff seit jeher nicht. Er scheint sich v.a. als pragmatische, gemessen am Sachverhalt und seinen möglichen Auswirkungen, jedoch nicht unbedenkliche Variante betreuungsgerichtlicher Entscheidungen etabliert zu haben.

Schlagworte

BETREUUNG EINRICHTUNG RECHTSPRECHUNG PROBLEM WAHRNEHMUNG BEURTEILUNG ES VERSTÄNDNIS PRAXIS LOGIK ROLLE KRANKHEIT MENSCHEN LEBEN WISSEN LITERATUR