Rehabilitation und Sport bei Myasthenie? Ja, unbedingt.
Henze, Prof. Dr. med. Th. · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2020 · Heft 5 · S. 115 bis 116
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Myasthenia gravis (MG) und andere myasthene Syndrome gehören zu den seltenen Erkrankungen und sind überwiegend autoimmuner Genese. Lediglich die kongenitalen myasthenen Syndrome beruhen zumeist auf strukturellen Veränderungen der neuromuskulären Synapse. Die Therapie der häufigsten dieser Krankheiten, der MG, ist sowohl symptomatisch (Hemmstoffe der Acetylcholinesterase) als auch immunsuppressiv/immunmodulierend (Steroide, Azathioprin, Mycophenolat, Immunglobuline, monoklonale Antikörper wie Rituximab und Eculizumab, Plasmapherese bzw. Immunadsorption) sowie operativ (Thymektomie).