Eine elektronische Verordnungssoftware allein schützt nicht vor Medikationsfehlern.
Althaus, C.; Picksak, Dr. G. · Krankenhauspharmazie, Stuttgart · 2020 · Heft 6 · S. 233 bis 234
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Einführung einer elektronischen Arzneimittelverordnungssoftware kann die Arzneimitteltherapiesicherheit verbessern, allerdings spielen auch hier Medikationsfehler wie die Verwechselung durch Sound-alikes eine bedeutende Rolle. Durch die Verwechslung zweier ähnlich klingender Präparate (Sound-alikes) wurde im elektronischen Verordnungssystem fälschlicherweise Amitriptylin® 100 mg Retardtabletten (Amitriptylin) anstelle von Amiodaron eingetragen. Diese Verwechslung wurde durch das Programm begünstigt, das bei Eingabe der ersten drei Buchstaben beide Wirkstoffe der Arzneimittelliste der Klinik aufführte.