Pilotstudie zur Langzeitmessung des Schluckens im Trachealkanülenmanagement bei neurologischen Patienten
Adam, J.; Segler, V.; Seidl, R. · Forum Logopädie, Idstein · 2020 · Heft 7 · S. 12 bis 15
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Schwere Schluckstörungen erfordern in vielen Fällen eine Tracheotomie zum Schutz vor einer Aspiration und damit zur Verhinderung von Komplikationen. So beträgt das Risiko, innerhalb der ersten Tage eines akuten Schlaganfalls eine schwere Schluckstörung zu entwickeln, mehr als 50 %. Die Folgen und Komplikationen neurogener Dysphagien sind Malnutrition, Dehydration, Aspirationspneumonien, eingeschränkte Lebensqualität durch eine Einschränkung der Kommunikation bis hin zum Tod. So entstehen durch die Behandlung vermeidbarer Komplikationen jährlich immense Kosten für das Gesundheitssystem (Prosiegel 2008).