CareLit Fachartikel

Hinreichende Wahrscheinlichkeit als Grundvoraussetzung für die Beweislastumkehr bei (einfachem) Befunderhebungsfehler

Vogeler, Dr. M. · Gesundheit und Pflege, Köln · 2020 · Heft 7 · S. 112 bis 114

Dokument
203835
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Gesundheit und Pflege, Köln
Autor:innen
Vogeler, Dr. M.
Ausgabe
Heft 7 / 2020
Jahrgang 10
Seiten
112 bis 114
Erschienen: 2020-07-16 00:00:00
ISSN
2191-3595
DOI

Zusammenfassung

Ein Verstoß gegen die Pflicht zur Erhebung und Sicherung medizinischer Befunde und zur ordnungsgemäßen Aufbewahrung der Befundträger lässt im Wege der Beweiserleichterung für den Patienten zwar auf ein reaktionspflichtiges positives Befundergebnis schließen. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn ein solches Ergebnis hinreichend wahrscheinlich ist. Es geht zu weit, als Folge der Unterlassung medizinisch gebotener Befunderhebung oder Befundsicherung unabhängig von der hinreichenden Wahrscheinlichkeit des Befundergebnisses eine Vermutung dahingehend anzunehmen, dass zugunsten des Patienten der von diesem vorgetra…

Schlagworte

DOKUMENTATION RECHTSPRECHUNG DOKUMENTATIONSPFLICHT URTEIL AUGE AUSBILDUNG BEURTEILUNG CHIRURGIE ENTSCHEIDUNG WAHRSCHEINLICHKEIT PATIENTEN ES FUSS PRAXIS HÖHE ZEHEN