Ethik gibt es nur für Menschen. Von der Notwendigkeit des Dienens.
Holtbernd, T. · NOVAcura · 2020 · Heft 7 · S. 21 bis 24
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Entwicklung von Robotern und der Künstlichen Intelligenz scheinen die Metaphern für einen guten Menschen verändert zu haben. So ist es zum Beispiel durchaus üblich, sein Gehirn als Festplatte zu bezeichnen. Ein „guter“ Roboter kann als der bessere Mensch verstanden werden, weil er keine Fehler macht, nicht von Gefühlen, unbewussten Impulsen oder Trägheit bestimmt wird. Was unterscheidet den Menschen schließlich von einem perfekten Roboter? Die Antwort könnte sein, dass der Mensch bei seinen Handlungen immer ethisch herausgefordert ist. Und gerade bei dem Einsatz von Maschinen in sozialen Berufsfeldern entsch…