Medizinische Indikation und die Selbstbestimmung des Patienten
Gahl, K. · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2020 · Heft 9 · S. 273 bis 285
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung: Medizinische Indikation ist das Ergebnis der Beurteilung krankhafter Befunde im Blick auf die Behandlung eines Kranken. Sie ist individuell und situativ, begründungsund rechtfertigungspflichtig. Die Indikationsstellung vermittelt zwischen medizinischer Empfehlung und einvernehmlicher Selbstbestimmung. Die Umsetzung der Indikation bedarf des informierten Einverständnisses. Sie verlangt nach einer Aufklärung über den Krankheitszustand, die Notwendigkeit der Behandlung inklusive der Risiken und Chancen sowie der Konsequenzen der Unterlassung.