Eisenmangelanämien bei Tumorpatienten Hintergründe, Prävalenz, Diagnostik und Behandlungsoptionen
Lipp, H-P. · Krankenhauspharmazie, Stuttgart · 2020 · Heft 9 · S. 329 bis 337
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Auftreten einer Anämie bei Tumorpatienten ist sehr häufig mit einem funktionellen Eisenmangel und einer reduzierten Transferrinsättigung verbunden, da zum einen die orale Absorption von Eisen, zum anderen die Verfügbarkeit aus vorhandenen Speichern eingeschränkt ist. Aus diesem Grund wird mittlerweile die Gabe von intravenösen Eisen-III-Kohlenhydratkomplexen ausdrücklich empfohlen, um das Ansprechen auf Erythropoese-stimulierende Agenzien zu verbessern und die Rate an Transfusionen mit Erythrozytenkonzentraten so gering wie möglich zu halten. Parenterale Eisen-III-Kohlenhydratkomplexe der dritten Generation…