CareLit Fachartikel

Der Tod um uns herum als Erfahrung. Wie Corona uns unsere vulnerable Kreatürlichkeit in Erinnerung bringt und ein Brennglas der Kulturdiagnostik ist.

Prof.Dr. Schulz-Nieswandt, F. · Pro Alter, Köln · 2021 · Heft 1 · S. 4 bis 7

Dokument
210038
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Pro Alter, Köln
Autor:innen
Prof.Dr. Schulz-Nieswandt, F.
Ausgabe
Heft 1 / 2021
Jahrgang 27
Seiten
4 bis 7
Erschienen: 2021-03-10 00:00:00
ISSN
1430-1911
DOI

Zusammenfassung

Was wir aus der universellen und auch kulturvergleichenden Forschung wissen, indiziert große Unterschiede und auch Wandlungen in der Thematisierung von Endlichkeit, Sterben und Tod in der Existenzbewältigung der Menschen. Leicht getan haben sich die Menschen dabei wohl nie. In unserer heutigen Gesellschaft hat das mögliche lange Alter die Situation verschoben und die Abwesenheit von unmittelbar erfahrbaren Kriegen (wie die im 20. Jahrhundert) verschiebt die Auseinandersetzung „nach hinten“. Auch von größeren Naturkatastrophen bleibt die westeuropäische Region weitgehend verschont (was der Klimawandel hier bewirk…

Schlagworte

TOD KULTUR STERBEN ALTER CORONA FORSCHUNG LEBEN ANGST ANTIGEN MENSCHEN NATURKATASTROPHEN KLIMAWANDEL BODEN EMPATHIE HUNGER KINDERSTERBLICHKEIT