Können wir uns eine psychische Betreuung noch leisten?
Cordula Ahrendt · Die Hebamme · 2014 · Heft 2 · S. 80 bis 80
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ein hohes Arbeitsaufkommen bei Mindestpersonalbesetzung kennzeichnet die geburtshilflichen Abteilungen Deutschlands. Es scheint inzwischen Normalität geworden zu sein, dass eine 1-zu-1-Betreuung kaum gewährleistet werden kann und die Rate der Interventionen steigt. Auch in der Freiberuflichkeit zwingen die Sicherung des Lebensunterhalts und ein regionaler Hebammenmangel dazu, ökonomisch zu arbeiten und Zeitfenster rigide einzuhalten. Der Preis für alle ist hoch. Hebammenschülerinnen erlernen kaum noch originäre Hebammenarbeit, Hebammen arbeiten im Spagat zwischen ökonomischen Zwängen und berufsethischen Anforder…