Wie musikalische Aktivität das Gedächtnis formt
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2020 · Heft 4 · S. 175 bis 176
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Musiker zu sein, erfordert motorische und sensorische Fähigkeiten sowie kognitive Prozesse (Lernen, Gedächtnis). "Klassische" Musiker spielen Kompositionen oft ohne Notenblatt, wozu sie sich riesige Mengen an musikalischen Informationen merken müssen. Jazzmusiker hingegen merken sich typischerweise Melodie, Form und Akkorde eines Standardrepertoires, rufen diese Informationen aus dem Gedächtnis ab und verwenden sie flexibel, wenn sie mit anderen spielen bzw. improvisieren. Musikalische Aktivität ist eine Triebfeder für Hirnplastizität in motorischen und auditorischen Arealen und hat positive Transfereffekte auf…