Die Rolle von Prosodie in der Präferenz von Lautsprache bei Säuglingen
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2020 · Heft 2 · S. 66 bis 68
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Linguistisch-prosodische Merkmale wie z. ?B. Tonhöhe, Intonation und Satzmelodie oder Sprechrhythmus werden in der ontogenetischen Entwicklung eines hörgesunden Kindes sehr früh verarbeitet. Bereits in der 36. ?Gestationswoche reagiert ein Fötus auf Wortund Satzprosodie seiner Mutter, wenn sie ihm eine Geschichte? vorliest? (Veränderung in seiner Herzschlagrate). Neugeborene zeigen ebenfalls physiologische Reaktionen, wenn sie die Stimme ihrer Mutter hören, was auf die vorgeburtlichen Erfahrungen mit der Muttersprache in utero zurückgeführt wird. Das könnte zugleich erklären, dass Kinder schon sehr früh Sprache…