CareLit Fachartikel

Critical Whiteness: Zur Notwendigkeit hegemonialer Selbstreflexion in Therapie und Beratung

TI?BERGER, M. · Impu!se, Hannover · 2021 · Heft 11 · S. 6 bis 7

Dokument
219254
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Impu!se, Hannover
Autor:innen
TI?BERGER, M.
Ausgabe
Heft 11 / 2021
Jahrgang 4
Seiten
6 bis 7
Erschienen: 2021-04-08 00:00:00
ISSN
1438-6666
DOI

Zusammenfassung

Critical Whiteness ist eine Perspektive, die weniger den offen gewalttätigen Rassismus adressiert, als den alltäglichen; jenen also, der zwar keine Leichen hinterlässt, jedoch umso effektiver in einer »aufgeklärten«, demokratischen Gesellschaft seine Wirkung entfalten kann, da er seinen Protagonist*innen oft nicht bewusst wird. Dieser strukturelle Rassismus ist auch in den Beratungsund Therapiezimmern weit verbreitet und wird gerade dort sorgfältig de-thematisiert, widerspricht er doch fundamental sämtlichen Prinzipien psychosozialer Arbeit.

Schlagworte

DISKRIMINIERUNG FORSCHUNG GESUNDHEITSWESEN KOMMUNIKATION LEBEN REINIGUNGSPERSONAL THERAPIE ALTER BILDUNG RASSISMUS BERATUNG PRAXIS MENSCHEN VERHALTEN NATIONALSOZIALISMUS DENKEN