CareLit Fachartikel
Impfen in der Pandemie als moralische Duldungsund Handlungspflicht
Henn, W. · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2021 · Heft 2 · S. 189 bis 200
Dokument
220570
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Im Diskurs über Wege aus der Pandemie wird der Begriff einer Impfpflicht weithin lediglich als individuelle Pflicht verstanden, sich selbst einer lokal angebotenen Impfung zu unterziehen. Zur Semantik des Begriffes gehört aber ebenso eine kollektive Pflicht, die Verfügbarkeit von Impfstoffen global sicherzustellen. Die Impfstrategien können nur dann erfolgreich sein, wenn beide Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden, was durch die Konkordanz ethischer und pragmatischer Argumente für das Impfen begünstigt wird.
Schlagworte
IMPFSTOFFE
IMPFUNG
COVID-19
MASERN
HERSTELLUNG
PERSONAL
ERREGER
POCKEN
BERLIN
ETHIK
MORAL
SEMANTIK
ZIELE
KINDERSTERBLICHKEIT
LEBENSERWARTUNG
GESCHICHTE