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Impfen in der Pandemie als moralische Duldungsund Handlungspflicht

Henn, W. · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2021 · Heft 2 · S. 189 bis 200

Dokument
220570
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
Henn, W.
Ausgabe
Heft 2 / 2021
Jahrgang 19
Seiten
189 bis 200
Erschienen: 2021-05-17 00:00:00
ISSN
0944-7652

Zusammenfassung

Zusammenfassung Im Diskurs über Wege aus der Pandemie wird der Begriff einer Impfpflicht weithin lediglich als individuelle Pflicht verstanden, sich selbst einer lokal angebotenen Impfung zu unterziehen. Zur Semantik des Begriffes gehört aber ebenso eine kollektive Pflicht, die Verfügbarkeit von Impfstoffen global sicherzustellen. Die Impfstrategien können nur dann erfolgreich sein, wenn beide Aspekte gleichermaßen berücksichtigt werden, was durch die Konkordanz ethischer und pragmatischer Argumente für das Impfen begünstigt wird.

Schlagworte

IMPFSTOFFE IMPFUNG COVID-19 MASERN HERSTELLUNG PERSONAL ERREGER POCKEN BERLIN ETHIK MORAL SEMANTIK ZIELE KINDERSTERBLICHKEIT LEBENSERWARTUNG GESCHICHTE