Management von Patienten mit Vorhofflimmern und intrakraniellen Blutungen: Ist eine erneute Antikoagulation möglich? Die ENRICH-AF Studie
Prof.Dr. Diener, H. · Neurologie und Rehabilitation, Bad Honnef · 2021 · Heft 2 · S. 133 bis 134
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Patienten mit Vorhofflimmern haben ein hohes Risiko, einen ischämischen Schlaganfall zu erleiden. Dieses Risiko kann durch eine orale Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten oder direkten oralen Antikoagulantien (DOAK) um 60 bis 80% reduziert werden. Eine typische und sehr gefürchtete Komplikation der oralen Antikoagulation ist eine intrakranielle Blutung. Wenn diese Blutung überlebt wird, stellt sich die Frage, ob eine erneute Antikoagulation möglich und notwendig ist. Aber auch bei Patienten mit Zustand nach Hirnblutung und zusätzlichem Vorhofflimmern, die bislang nicht antikoaguliert wurden, st…