CareLit Fachartikel
Alles ist in der Schwebe … Grundlagen des Begriffs „Krise“ in der antiken Medizin und Kultur
Staudacher, D. · NOVAcura · 2021 · Heft 3 · S. 15 bis 18
Dokument
221951
CareLit-ID
Jahr
2021
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Leben eines Menschen steht in Gefahr, zu scheitern, abzubrechen und ein jähes Ende zu nehmen – es steht „auf Messers Schneide“. Dies ist das zentrale Bild der „Krise“ in der antiken Medizin. Es ist verbunden mit einer zentralen therapeutischen Aufforderung: Handle im richtigen Augenblick, denn die Zeit ist kurz. Wer im „kritischen“ Moment zögert, löst einen unaufhaltsamen Prozess des Zerfalls aus. Lebensprozesse brechen ab, weil Ordnung und Regelmäßigkeit sich unwiederbringlich auflösen.
Schlagworte
SCHMERZ
STRESS
KULTUR
LEBEN
BEWUSSTSEIN
ZEIT
ANERKENNUNG
ANGST
BLUTDRUCK
MEDIZIN
MENSCHEN
ES
THERAPIE
GESUNDHEIT
TOD
REGENERATION